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Yogastile

Restorative Yoga

Restorative Yoga ist das Yoga des Nicht-Tuns.
Hierbei geht es darum sich zu entspannen und zu regenerieren. Es werden Decken und Kissen benutzt um die Positionen so zu unterstützen, dass man sich fallen lassen kann.
Restorative Yoga ist vor allem als Regenerationstag für Sportler perfekt, um die Muskulatur durch die langen Haltepositionen in der Tiefe zu dehnen und die Faszien/das Bindegewebe zu lösen. Zieh dich bequem und warm an, vor allem an den Füßen. Mach es dir so bequem wie möglich!

Nichtstun" gilt als verpönt in unseren Zeiten. Aktivität, Disziplin und Leistungswille hingegen zählen zu den hohen Idealen unserer Gesellschaft. In ihrem Schlepptau ziehen sie Unterideale wie Erfolg, Training von körperlichen wie intellektuellen Fähigkeiten, das sogenannte "Body-Mind-Shaping", sowie den Wunsch nach Gesundheit und Schönheit nach sich. Auch die meisten Mainstream-Yogastile takten nach diesem Vorstellungszwang. Nach häufig mehr als zehn Stunden Arbeit und Aktivität am Tag wird von uns gerne noch am Abend sportlich oder yogagymnastisch gepowert, um im daraus folgenden erschöpft sein Wohlgefühle zu erleben. Eine kluge List, die wir uns da erdacht haben. Und für viele die einzige Möglichkeit, von Hyperaktivität (sympathikoton) zu einem passiveren Zustand (parasympathikoton) zu gelangen.
Forschern zufolge sollen unsere Urmenschenvorfahren mit lediglich 3-4 Stunden Arbeit am Tag ausgekommen sein, die notwendig waren, um erforderliche Lebensgrundlagen zu erhalten. Die übrige Zeit wurde wohl mit Spielen, Essen, Chillen, Lieben, Faulenzen oder einfach nur Dasein verbracht – Seinszustände, die passivere Lebensqualitäten fördern, wie geschehen ¬lassen, Intuition und überhaupt alle schöpferischen Prozesse.
Da wirkliches entspannt sein die Schleusen des Unbewussten öffnet, besteht die Kunst darin, das daraus Hochquellende ertragen und annehmen zu lernen. Genau an dieser Stelle kommt es jedoch meist zur Kollision, zum großen Knall mit den verdrängten Strukturen, den gesponnenen und verfilzten Netzen unseres alltäglichen Lebens. Hier zeigt es sich, ob wir den passiven Mut aufbringen, durch geschehen lassen noch tiefer in die Entspannung hineinzugehen. Wenn es uns dann gelingt, unser Schicksal, dem wir dort begegnen werden, auch anzunehmen, bilden wir die Grundlage dafür, dass dieses unverfälscht in seiner wirklichen Gestalt ins Leben geboren werden kann. Oder aber wir beenden das Sprudeln der Quelle, indem wir uns sogleich wieder in die unzähligen Aktivitäten und Willensanstrengungen flüchten, die die vom Menschen bestimmte Welt dafür bereithält.

Quelle "Yoga Aktuell"


Yin Yoga

Loslassen lernen.
Faszien dehnen, Muskeln entspannen und tief eintauchen mit sanftem Yin Yoga.
Yin Yoga ist der perfekte Ausgleich zu allen muskelaktiven Yogastilen und -methoden.
Durch das lange Halten der Yin Übungen Asanas bei komplett entspannten Muskeln dringen wir in die tiefen Strukturen der Faszien ein. Dort wo Faszien oft am dichtesten sind, wo sie mit dem Älterwerden austrocknen und fest werden. In allen Gelenken können wir durch geduldiges und achtsames Üben mehr Geschmeidigkeit und Beweglichkeit erlangen – soviel zum körperlichen Aspekt des Yin Stils.
Auf der mentalen und energetischen Ebene ist Yin Yoga sehr viel herausfordernder als die kraftvolle, dynamische Yogapraxis. Es ist eine stille Hatha-Yoga-Praxis, in die man ohne körperliche Anstrengung eintaucht – ähnlich wie in der Meditation. Gedanken tauchen auf und gehen wieder, wenn wir sie lassen, es ist wie ein Aufatmen und Prana, die Energie kann frei fließen.
Die Übungen werden in der Regel zweieinhalb bis fünf Minuten gehalten. Denn der Körper beginnt erst nach ein paar Minuten, sich zu öffnen. Auch hier gilt: Höre auf Deinen Körper und gehe nicht von Anfang an Deine Grenzen! Sinke viel mehr Stück für Stück in die Haltung. Dadurch erhöht sich in unserem Körper die Flexibilität und zum Teil können Anspannung gelindert und sogar gelöst werden.
Als ich vor zwei Jahren meine erste Yin-Yoga-Klasse besucht habe, war das wie eine Offenbarung für mich: Ich war entspannter und ruhiger denn je! Durch das lange Verweilen in den Asanas hatte ich viel mehr Zeit, bei mir selbst anzukommen. Je länger ich eine Position hielt, desto mehr ließ der Körper los und ich konnte noch tiefer hinein sinken. Für mich war deshalb schnell klar, dass Yin-Yoga die perfekte Ergänzung meiner dynamischen Yogapraxis ist.
Während meiner Ausbildung wurde mir klar, wie unterschiedlich jeder Körper ist und es somit auch nicht die "perfekte" Asana geben kann. Jeder hat beim Yin-Yoga die Ruhe und den Raum, die Position seinem Körper anzupassen.

Meine Yogapraxis bedeutet für mich
all meine Liebe und Achtsamkeit zum Yoga einfließen zu lassen
Achtsamkeit heißt für mich
immer wieder meinen Körper wahrzunehmen... die eigenen Empfindungen... inne zu halten...
dem Bedürfnis nach Ruhe für mich nachzukommen... zu hören... zu riechen... zu schauen... zu sein
Mir zu erlauben, gut für mich zu sorgen... meine Lebensgeschwindigkeit selbst zu regulieren
Yoga hilft mir dabei Tag für Tag
Mein Geschenk an mich *.*


Vinyasa Power Yoga

Vinyasa Power Yoga entstand Anfang der 80ger Jahre in den USA (Vorreiter waren Bryan Kest aus LA und Beryl Bender Birch aus New York, sowie Baron Baptiste aus Boston). Es ist für den modernen westlichen Menschen der heutigen Zeit kreiert worden. Vinyasa Power Yoga vermag es, die Brücke zwischen östlicher Spiritualität und westlicher Dynamik zu schlagen.

Die Asanas (Körperübungen) werden zu einem fließenden und dynamischen Bewegungsablauf verbunden. Die Abläufe sind so modifiziert, dass jeder sie erlernen und ausführen kann. Von einfachen bis komplexen und sehr kraftvollen Bewegungsmustern vereinigt Vinyasa Power Yoga eine einzigartige Körpererfahrung und weckt eine neue und intensive Körperwahrnehmung. Die Asanas geben Kraft und lösen körperliche wie emotionale Blockaden.

Bei dem Ausführen der Übungen steht der gleichmäßige und tiefe Atemfluss im Vordergrund. Die verschiedenen Positionen werden in einen anmutigen Fluss mit dem Ein- und Ausatmen praktiziert.

Dieses atemsynchrone Bewegungsmuster nennt sich Vinyasa-Flow; fließende und tanzähnliche Sequenzen, die dem Fluss der Atmung folgen. Vinyasa Power Yoga steht für den Prozess der eigenen Entfaltung und Disziplinierung. Die Vereinigung von Körper, Geist und Seele ist das letztendliche Ziel.

Im Vergleich zu anderen Yoga Richtungen ist Vinyasa Power Yoga sehr kraftvoll und auch schweißtreibend. Um es für viele Menschen zugänglich zu machen, verzichtet man im Vinyasa Power Yoga bewusst auf klassische Yoga Rituale wie Chanting (Singen), intensives Pranayama, ethische Dogmen & Vorgaben, Guru-Verehrung und Mantra Gesänge. Vinyasa Power Yoga ist frei – und das macht es unserer Meinung nach so wundervoll.

Vinyasa Power Yoga beruhigt den Geist und öffnet das Herz.


Hatha Yoga

Hatha-Yoga erfreut sich im Westen großer Beliebtheit und wird hier zu Lande deshalb oft als Synonym für Yoga angesehen. Dem ist allerdings nicht so, denn bei Hatha Yoga handelt es sich um eine Art, Richtung bzw. Form des Yoga.

Hatha Yoga konzentriert sich auf die Verbesserung des menschlichen Körpers, um auf Geist und Bewusstsein zu wirken und lehrt vor allem Flexibilität und Geduld.

Der Begriff Hatha kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Kraft, Hartnäckigkeit, Gewalt und Unterdrückung. Diese Wortwahl zeigt recht deutlich, dass auch beim Hatha Yoga die Regel gilt: "ohne Fleiß, kein Preis."

Der Begriff Hatha hat aber auch noch eine weitere Bedeutung, denn ha heißt Sonne und tha steht für den Mond. Hatha Yoga ist die Kontrolle über den Atem, die Wissenschaft vom Atem. Hatha Yoga beruht auf der Beziehung zwischen Sonne und Mond, zwischen Sonnen-Nasenloch und Mond-Nasenloch. Beim Hatha Yoga werden die entgegengesetzten Energien wie Sonne und Mond (heiß und kalt, männlich und weiblich, positiv und negativ) vereinigt, um unsere wirklichen Potentiale an Energie freizusetzen, die in den meisten Personen leider nur unentdeckt vor sich hin schlummern.


Geschichte des Hatha Yoga

Laut Wikipedia wurde der Begriff Hatha Yoga bereits im 15. Jahrhundert in einer Yogaschrift, der Hatha Yoga Pradipika, erwähnt: "Dort grenzt er den spirituellen Yoga (wie etwa Raja Yoga) vom körperlichen Yoga (Hatha Yoga) ab. Hatha Yoga bezeichnet hier eine Stufe auf dem Weg zum Raja Yoga. Neben der Hatha Yoga Pradipika gibt es zwei weitere wichtige Grundlagenwerke des Hatha Yoga, die Gheranda Samhita sowie die Shiva Samhita. In ihnen wird klar, dass auch innerhalb des Hatha Yoga Meinungsverschiedenheiten über sowohl theoretische als auch praktische Belange existieren."


Was für Auswirkungen hat Hatha Yoga auf die Gesundheit?

Wer selber über einen längeren Zeitraum Hatha Yoga ausgeübt hat, kann mit Überzeugung über die positiven Auswirkungen auf Körper und Geist berichten.Trotzdem fällt es der Medizin immer noch ein wenig schwer, die gesundheitsförderlichen Aspekte des Yoga und insbesondere des Hatha Yoga angemessen einzuordnen und werden despektierlich als Begleiterscheinungen bezeichnet.

Manch unaufgeklärter Landarzt sollte sich einmal fragen, was positiver ist: Senkung des Blutdrucks als Begleiterscheinung von regelmäßigem Yoga oder die nicht unbeträchtlichen Nebenwirkungen von Blutdruck senkenden Medikamenten?

Unbestritten ist jedoch, dass durch die Körperübungen beim Hatha Yoga die Muskulatur, insbesondere des Rückenapparats, gestärkt wird und auch die Flexibilität der Muskeln, Sehnen und Bänder sich deutlich erhöht.

Das Burnout Syndrom hat innerhalb kürzester Zeit einen "Siegeszug" durch die westliche Welt gestartet und seinen Höhepunkt mit Sicherheit noch nicht erreicht. Und so scheint sich auch die Wissenschaft in Zeiten kollabierender Gesundheitssysteme endlich für den Effekt des Stressabbaus durch regelmäßiges Yoga zu interessieren.

Monika Wünsch

Yoga/Pilates IFAA; Yoga DTB; Vinyasa Power Yoga Akademie;
Ernährungstrainer DGEpc
GroupFitnessInstructor DFAV und IFAA; Rehasporttrainer BRS
Ausbilder der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

Studio LaFemme
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